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Formblatt: Mietvertrag und Nutzungsordnung für Pfarrheimnutzung

Es ist zu beachten, dass kurzfristige Vermietungen von gemeindlichen Räumlichkeiten ggf. der Umsatzsteuer zu unterwerfen sind.  U.a. ist hierbei der Umfang dieser Fremdvermietungen sowie das Spektrum der ggf. zusätzlich zur Raumvermietung angebotenen Leistungen maßgebend. Details hierzu können auch der 'Arbeitshilfe für die steuerliche Bestandsaufnahme in den Kirchengemeinden des Erzbistums" entnommen werden.

Es sind insgesamt drei Varianten des Mietvertrages für kurzfristige Vermietungen beigefügt.

Variante 1 ist noch bis Ende 2020 anwendbar, da bis dahin noch auf die bisherige Rechtslage des UStG abgestellt werden kann. Nur dann, wenn die entsprechenden Mietumsätze jährlich 35.000 EUR übersteigen, muss schon jetzt  auf die z.T. steuerpflichtige Variante 2 des Vertragsmusters zurückgegriffen werden.

Die Varianten 2 und 3 sind dann ab dem 1.1.2021 anzuwenden. Variante 2 für den Fall, dass die Kirchengemeinde aufgrund der Überschreitung der sog. Kleinunternehmerklausel (§ 19 UStG) umsatzsteuerpflichtig wird, Variante 3 für den Fall, dass die Kirchengemeinde mit allen steuerpflichtigen Umsätzen unter dieser Schwelle bliebt (vgl. auch hierzu im Detail die v.g. Arbeitshilfe).

Der Mustervertrag kann im Bedarfsfall um weitere Regelungen - wie z.B. Begrenzung Personenzahl, Beschränkung Veranstaltungsarten, Ausschluss Untervermietungen - ergänzt werden.

Formular Nutzungsvereinbarung langfristig (Word Datei Muster)

Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Mietvertrag, Hausordnung, Vermietung - Vertrag, Vermietung - Pfarrheim

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