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Wie kann die "Ehrenamtspauschale" genutzt werden?

Antwort von: Raimund Eilebrecht (EGV, HA Finanzen), 12.09.2019

Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für die Arbeit der Kirchengemeinden. Es zeichnet sich dadurch aus, dass dafür keine Vergütung gezahlt wird.

Tätigkeiten, für die Vergütungen gezahlt werden, sind je nach Umfang haupt- oder nebenamtliche Tätigkeiten. Die Entgelte richten sich für kirchliche Rechtsträger nach den Bestimmungen der KAVO. Im Bereich der Kirchengemeinden sind sie über den jeweiligen Gemeindeverband abzuwickeln. Dies gilt auch für Entgelte, die unterhalb der als „Ehrenamtspauschale“ bezeichneten Steuerfreibeträge liegen.

Die Gemeindeverbände können bei nebenamtlichen Beschäftigungen (bis 13 Wochenstunden) diese Freibeträge berücksichtigen. Im Ergebnis können damit Entgelte bis zu Höhe der „Ehrenamtspauchale“ steuer- und sozialabgabenfrei bleiben, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen (§ 3 Nr. 26 a EStG) erfüllt sind.

 

Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Ehrenamtspauschale
Diese Texte sind eine allgemeine Erstinformation ohne den Anspruch auf Vollständigkeit und Gültigkeit für konkrete Einzelfälle. Trotz gründlicher Prüfung und Recherche kann für die Inhalte keine Haftung übernommen werden. Im Zweifel wird eine Rücksprache mit den zuständigen Fachabteilungen des Erzbischöflichen Generalvikariates empfohlen.
Ihre Ansprechpartner zum Thema sind: Ansprechpartner/-in finanzielle Grundsatzfragen Kirchengemeinden (Erzbischöfliches Generalvikariat), Leitung Fachbereich Personal (Gemeindeverband)
Dieser Eintrag wurde am 24.09.2019 von Nadine Küpke bearbeitet.

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