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Arbeitshilfe für Pfarrbrief und Pfarrnachrichten

Erstellt von: Michael Bogedain

Jede Kirchengemeinde bringt eine regelmäßige Publikation heraus. Unter dem Namen Pfarrbrief, Pfarrnachrichten, Pfarrzeitung, Johannesbote usw. erscheinen sie in unterschiedlichen Abständen. Einige Gemeinden haben sogar zwei Publikationen. In diesem Text werden die Begriffe Pfarrbrief und Pfarrnachrichten verwendet. Um die Unterschiede aufzuzeigen hier eine Begriffsbestimmung die sich aus einer Umfrage unter Kirchengemeinden im Erzbistum Paderborn ergab:

                                          Pfarrnachrichten Pfarrbrief (Magazin)
Erscheinungsweise: alle 1 bis 2 Wochen 3 bis 4 mal im Jahr
Umfang: meist 1 bis 2 DIN A 4 Blätter DIN A  4 quer, gefaltet auf DIN A 5 mindestens 3 Blätter DIN A 4, oft auf DIN A 5 gefaltet
Auslage: Kirche, selten an anderen Orten Kirche, selten an anderen Orten
Verteilung: meist nicht teilweise (mit Caritassammlung, durch Pfarrgemeinderat, durch Jugendliche), meist nur an katholische Haushalte
Gebühren: meist gebührenfrei unterschiedlich
Erstellung: Pfarrer/Pfarrsekretärin meist durch Redaktionsteam
Inhalte:
  • Gottesdienstordnung
  • Messintentionen
  • Termine aus der Pfarrgemeinde
Informationen über Ereignisse aus der Pfarrgemeinde, aus den Verbänden, Einrichtungen, Institutionen, Gruppen der Pfarrgemeinde, oft auch Informationen aus dem Bistum und der Weltkirche. In einigen Gemeinden auch mit eigener Kinderseite, Jugendseite, Leserbriefen usw.

Pfarrbrief und Pfarrnachrichten im Pastoralverbund

In den Pastoralverbünden bleiben die einzelnen Kirchengemeinden rechtlich selbständig. Wenn zehn und mehr Kirchengemeinden einen Pastoralverbund bilden, ist es nicht mehr möglich die Pfarrnachrichten für alle Gemeinden gemeinsam herauszugeben. Auf diesem Papier steht zu viel, was die meisten nicht interessiert. Wichtig ist jedoch, dass in allen Pfarrnachrichten die Gottesdienstzeiten aller Kirchen im Pastoralverbund aufgeführt werden. Hierdurch können sich die Gemeindemitglieder schnell informieren, in welcher Kirche ein Gottesdienst gefeiert wird, wenn in der eigenen keiner ist oder zu einer ungünstigen Uhrzeit. Außerdem gehören auch Termine aus dem Pastoralverbund, die für alle Gemeinden wichtig sind, in die Pfarrnachrichten aller Kirchengemeinden. Damit die Pfarrnachrichten aktuell sind, sollten sie auch weiterhin alle ein bis zwei Wochen erscheinen.

Zusätzlich zu den Pfarrnachrichten in den einzelnen Gemeinden sollte jeder Pastoralverbund einen Pfarrbrief (Magazin) herausgeben. Dieser Pfarrbrief sollte mindestens drei bis vier Mal im Jahr erscheinen: zum Beispiel Ostern, Pfingsten, Erntedank und Weihnachten. Hierdurch wird sichergestellt, dass es kein Jahresrückblick ist, sondern genau wie in einer Tageszeitung über Ereignisse aus der Vergangenheit berichtet wird und auch auf Veranstaltungen und Ereignisse in der Zukunft aufmerksam gemacht wird. Damit der Pfarrbrief für alle Menschen im Pastoralverbund interessant ist, sollten alle Pfarrgemeinden, Verbände, Gruppen, Einrichtungen und Institutionen aufgefordert werden über ihre Aktivitäten im Pfarrbrief zu berichten. Die Erfahrung zeigt, dass es sinnvoll ist, wenn zur Gestaltung des Pfarrbriefs ein Redaktionsteam gebildet wird.

Das Layout

Der Pfarrbrief und auch die Pfarrnachrichten müssen so gestaltet werden, dass jeder mit Freude das neue Exemplar in die Hand nimmt und darin blättert. Das liegt natürlich am Inhalt. Das Aussehen spielt aber auch eine große Rolle.

Am Besten wäre es, wenn alles im Vierfarbdruck erstellt werden könnte. Dies wird jedoch häufig an den Kosten scheitern. Gerade deshalb sollte das Outfit besonders sorgfältig vorbereitet werden. Bei beiden Publikationen beginnt es mit der Titelseite.

Jede Zeitschrift, die wir kaufen, beurteilen wir nach dem Titelblatt. Hier findet sich ein eindeutiger Absender, eine große Grafik und Ausschnitte aus dem Inhalt, um die Leser neugierig zu machen. Dies sollte auch bei der Gestaltung der Titelseite von Pfarrbrief und Pfarrnachrichten berücksichtigt werden.

Der Name und der Absender sollten auf dem Titelblatt stehen. Ebenso eine Grafik oder ein kurzer Text. Das Titelblatt sollte gestaltet und nicht überladen sein. Wer hat schon Lust mit einem langen Text auf dem Titelblatt konfrontiert zu werden? Beim Pfarrbrief sollten in Stichworten einige Themen des Inhalts aufgegriffen werden. So bekommt der Leser Lust auf den Inhalt.

Es ist sehr mühsam Texte zu lesen, die über die ganze Seitenbreite geschrieben sind. Daher ist es sinnvoll auch bei einem DIN A 5 Format in Spalten zu schreiben. Bei längeren Texten sollten Zwischenüberschriften verwendet werden. Hierdurch findet das Auge Ansatzpunkte, um in einen Text einzusteigen.

Durch die Tageszeitung und Illustrierte sind die Leserinnen und Leser an ein einheitliches Schriftbild gewöhnt. Die Überschrift ist meist in einer serifenlosen Schrift (wie Arial, Verdana oder auch Switzerland) geschrieben, der Text selber in einer Schrift mit Serifen wie die Times New Roman.

Versuchen Sie mit zwei Schriften auszukommen. Nehmen Sie also eine Schrift für die Überschriften und eine für den Text. Für Zwischenüberschriften oder Unterzeilen verwenden Sie eine andere Schriftgröße.

Das Layout der Publikation sollte ein angenehmes und lesefreundliches Aussehen haben. Hierzu zählt auch die Gestaltung der Termine. Versuchen Sie neben der reinen Terminangabe auch einen Inhalt zu vermitteln. Dies geschieht am Besten, wenn Sie auch die Termine als kurze Meldungen schreiben. Dies kennen Sie auch aus der Tageszeitung so. Für den Leser ist nicht nur wichtig, wann eine Veranstaltung stattfindet sondern auch was dort passiert, also der Inhalt oder würden Sie zu einem Vortrag gehen, wenn Sie nicht zumindest wüssten wie das Thema lautet?

Anders ist es bei einer Rubrik mit immer wiederkehrenden Terminen zum Beispiel die Zeiten der Gruppenstunden, die Krabbelgruppe, die Erstkommunionvorbereitung oder die Öffnungszeit der Bücherei. Diese Termine können in einer Tabelle dargestellt werden.

Die Gottesdienstordnung in den Pfarrnachrichten sollten übersichtlich gestaltet werden. Ob hierfür eine Tabelle oder eine Excel-Datei verwendet wird oder in Word mit Tapp-Stops und hängendem Einzug gearbeitet wird ist nicht entscheidend. Lösen Sie sich jedoch von allen überflüssigen Zeichen wie den Führungsnullen im Datum und den Jahreszahlen. Verwenden Sie den gewonnenen Platz besser für das Ausschreiben der Monatsangabe (zumindest als Abkürzung) und der Angabe des Wochentages. Die Angabe der Messintentionen kann eventuell auch einen Punkt kleiner geschrieben werden. Hierdurch heben sie sich besser von den Gottesdienstzeiten ab.

Die Übersicht der Gottesdienste im Pastoralverbund kann durchaus als Tabelle abgedruckt werden, denn hier ist die Angabe der Zeiten und der Orte ausreichend.

Das Rezept für Ihren Pfarrbrief

Damit der Pfarrbrief auch Ihren Gästen schmeckt, sollten Sie bei der Zubereitung an folgendes denken:

  • Für wen wollen Sie kochen?
  • Welche Möglichkeiten bietet die Kücheneinrichtung?

NEHMEN SIE:

  • ein pfiffiges Erscheinungsbild mit Fotos und Grafiken
  • eine übersichtliche Seitengestaltung mit Textspalten, vielen Überschriften und kurzen Absätzen
  • eine gut lesbare Schrift
  • eine gute Druckqualität und
  • möglichst viele bunte Themen aus dem Gemeindeleben

Lassen Sie sich bei der Zubereitung Zeit. Die Speisen sollten Sie vor dem Servieren einige Zeit ziehen lassen, das verbessert den Geschmack.

Denken Sie beim Abschmecken an die Gäste: Als gute Gastgeberin oder guter Gastgeber kennen Sie deren Geschmack am Besten. Beachten Sie, wie es Ihren Gästen geschmeckt hat. Gute Köchinnen und Köche sind für Anregungen immer dankbar.

Zur Vor- und Nachspeise empfehlen wir: ein informatives Plakat, eine gelungene Diskussion, eine persönliche Einladung, ein Pressebericht oder sonst etwas bekömmliches.

Text: Rudolf Schmidt, Johannes Simon

Grafiken und Bilder

Ein Pfarrbrief der ausschließlich aus Text besteht, lädt nicht zum Lesen ein. Grafiken und Bilder sind Elemente, die Textinhalte verdeutlichen können, aber auch der Gestaltung und damit der Auflockerung dienen. Dennoch sollte die Verwendung von Grafiken in Maßen geschehen. Auch weiße Felder sind keine störenden Lücken, sondern eher Ruhepole für das Auge. Vermeiden Sie deshalb unbedingt gerade in der Gottesdienstordnung das einfügen vom Cliparts an allen freien Stellen. Einige wenige können sicherlich zur Gestaltung gut sein, aber diese dürfen die Gottesdienstordnung nicht „verdecken“.

Grafiken und Bilder erklären sich nicht von selber. Natürlich geht aus dem Text hervor, was auf einem Bild zu sehen ist. Doch das Leseverhalten oder besser das Sehverhalten ist anders. Zuerst sucht das Auge das Bild, dann die Bildunterschrift und danach wird erst der Text gelesen. Daher gehört zu jedem Bild und zu jeder Grafik eine Bildunterschrift, die aussagt was auf dem Bild zu sehen ist. Dies kennen Sie auch von Zeitungen und Zeitschriften.

Schreiben für den Pfarrbrief

Der Pfarrbrief ist die Zeitung der Kirchengemeinde. Eine Zeitung wird jedoch nur gelesen, wenn sie aktuell, informativ und interessant ist. Wer Texte für den Pfarrbrief verfasst muss deshalb lernen, wie für eine Zeitung geschrieben werden muss.

Grundsätzlich steht in einem Zeitungsartikel das Wichtigste am Anfang. Die berühmten W-Fragen (Wer?, Was?, Wann?, Wo? und Wozu?) müssen beantwortet werden, damit alle notwendigen Informationen enthalten sind. Bei einem längeren Text gehört die Beantwortung der wichtigsten W-Fragen in den ersten Abschnitt, der dann fett gedruckt wird. Der weitere Text enthält weitergehende Informationen und Hintergründe.

Es gibt verschiedene Stilrichtungen in der Pressearbeit. Neben der Meldung oder der Nachricht werden häufig Berichte geschrieben.

Nachrichten oder Meldungen sind sachlich, informativ, nicht wertend und kurz (zum Beispiel Vorankündigung zu einem Vortrag). Berichte werden wie Nachrichten oder Meldungen geschrieben, sind jedoch umfangreicher (zum Beispiel der Ausgang der Pfarrgemeinderatssitzung oder Informationen über die notwendige Innenrenovierung der Kirche).

Weniger gebräuchlich sind die Reportage, das Feature, der Kommentar oder das Interview. Die Reportage vermittelt im Gegensatz zum Bericht Stimmung. Sie ist zwar auch informativ, gibt aber auch Meinungen und Gefühle wieder. Sie ist subjektiv, aber nicht wertend. Sie ist sehr ausführlich und behandelt daher auch nebensächliches. Die Reportage will betroffen machen. (zum Beispiel: Alltag einer Gemeindereferentin oder im Kindergarten). Der Kommentar ist wertend. Er gibt die Meinung des Autors wieder, will herausfordern und ist immer subjektiv (zum Beispiel Kritik eines Orgelkonzertes). Ein Interview ist subjektiv und informativ. Es gibt die Meinung des Interviewten wieder.

Ein Feature ist informativ, berichtend, vermittelt Stimmung und gibt Meinung wieder. Ein Feature ist ausführlich, aber nicht wertend.

Eine bunte Mischung der unterschiedlichen journalistischen Formen gibt Ihrem Pfarrbrief die nötige Würze. Hierdurch wird er interessant. Langeweile taucht erst gar nicht auf.

Wenn Sie einen Text für den Pfarrbrief schreiben, sollten Sie immer prüfen, was vom Text für den Leser interessant ist. Versetzen Sie sich in seine Lage und überlegen Sie sich, ob Sie den Text lesen würden, wenn sie mit der Veranstaltung nichts zu tun hätten. Hierzu ist es erforderlich, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass der Pfarrbrief für alle Pfarrgemeindemitglieder geschrieben wird. Das bedeutet, dass auch Männer den Text über den Ausflug der Frauengemeinschaft lesen (oder umgekehrt). Internas, also Ereignisse, die nur für die teilnehmenden Personen zu verstehen sind, gehören daher nicht in den Pfarrbrief.

Beim Schreiben eines Textes sollten Sie wichtige Dinge nicht durch Fettschreiben, Unterstreichungen oder einer Kombination aus Beidem herausstellen. Wenn das Wichtigste am Anfang steht erübrigen sich diese Herausstellungen. Das Schriftbild wird hierdurch sehr unruhig, was dazu führt, dass der Text gar nicht gelesen wird.

Schreiben Sie im Pfarrbrief nicht nur über Ereignisse die bereits gewesen sind. Die meisten Leser haben über diese Dinge bereits in der Tageszeitung oder in anderen Publikationen gelesen. Es ist also nichts Neues. Versuchen Sie eine gute Mischung aus Rückblick und Ausblick zu erreichen. Dann ist der Pfarrbrief informativ und dann haben die Leserinnen und Leser auch Lust etwas zu lesen was in der Vergangenheit liegt.

Einige Grundsätze

Namen bestehen immer aus Vorname, Zuname und wenn vorhanden dem Titel. Die Begriffe Herr oder Frau gehören nicht in einen Pressetext. So heißt es beispielsweise Pfarrer Karl Müller oder Maria Schmitt, Leiterin der Katholischen öffentlichen Bücherei.

Auch im kirchlichen Bereich gibt es viele Abkürzungen. Wie selbstverständlich werden sie verwendet. Meistens in der Gottesdienstordnung, aber auch in Texten. Doch wer außer uns weiß schon was SWA oder JG, kfd, KAB, KJG, HA oder, oder oder … heißt? Damit Pfarrnachrichten und Pfarrbrief nicht zu einem Quiz werden, denn gehen Sie ruhig davon aus, dass die Mehrzahl der Leserinnen und Leser die Abkürzungen nicht kennen, sollten sie Abkürzungen vermeiden oder zumindest vor der Verwendung erläutern.

Ähnliches gilt auch für Begriffe aus dem kirchlichen Alltag. Da den Pfarrbrief hoffentlich auch Menschen erhalten, die nicht regelmäßig den Gottesdienst besuchen oder vielleicht sogar überhaupt nicht katholisch sind, müssen gerade auch alle kirchlichen Begriffe erläutert werden. Es wäre doch schade, wenn die Leserinnen und Leser das Heft aus der Hand legen, weil sie die Texte gar nicht verstehen können.

Überschrift

Überschriften zu formulieren ist eine Kunst für sich. Überschriften sollten informativ sein und neugierig auf den Text machen. Optisch sollten Überschriften deutlich machen, auf welchen Text sie sich beziehen. Daher sollten bei Spaltenschreibweise die Überschriften auch über die Anzahl der Spalten gehen, in denen der Text steht. Ist also ein Text zweispaltig geschrieben, dann sollte die Überschrift auch zweispaltig sein.

Bei Überschriften besteht außerdem die Möglichkeit eine zusätzliche Headline (oberhalb der eigentlichen Überschrift) oder beziehungsweise und eine Subline (unterhalb der eigentlichen Überschrift) zu verwenden.

Vermeiden Sie auch bei den Überschriften Worte nur in Grossdruckbuchstaben zu schreiben. Es ist schwerer zu lesen als Worte mit Groß- und Kleinschreibweise. Gerade Überschriften sollte leicht lesbar sein, damit der Inhalt direkt erfasst werden kann.

Alles was Recht ist

Bilder, Grafiken und Texte werden gerne aus Büchern oder Zeitschriften übernommen. Dies ist jedoch nur mit Genehmigung des Verfassers oder des Verlages möglich. Auch bei selbstgeschossenen Fotos ist Vorsicht angesagt. Bilder dürfen nur veröffentlicht werden, wenn die darauf abgebildeten Personen damit einverstanden sind. Personen des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel der Pfarrer oder der Bürgermeister, können jedoch ohne Einverständnis verwendet werden. Bei Veranstaltungen sollte darauf hingewiesen werden, dass Bilder für den Pfarrbrief oder die Presse gemacht werden. Wenn niemand Einspruch einlegt, können sie dann auch abgedruckt werden.

s. auch Ausgewählte Fragen des Urheberrechts

Ein Redaktionsteam ist sinnvoll

Pfarrnachrichten werden meist im Pfarrbüro von der Pfarrsekretärin erstellt. Bei den Pfarrbriefen ist dies meist nicht möglich. Daher sollte ein Redaktionsteam gebildet werden, das für die Gestaltung verantwortlich ist. Das Team muss mit den notwendigen Materialien und Kompetenzen ausgestattet sein. Gleichzeitig müssen die Rechte und Pflichten festgelegt werden. Im Pastoralverbund sollte aus jeder Gemeinde ein Vertreter im Redaktionsteam sein. Dadurch können Informationswege leichter aufgebaut werden.

Die richtige Technik hilft

Es ist durchaus möglich Pfarrnachrichten und Pfarrbrief mit dem Programm Word zu erstellen. Doch bei der Einfügung von Grafiken und bei der Beschriftung von vielen Seiten treten Probleme, da ja die Reihenfolge des Ausdrucks berücksichtigt werden muss.

Es empfiehl sich daher die Gestaltung mit dem Programm Publisher. Publisher gehört auch zur Microsoft Familie und ist daher teilweise in bereits vorhandenen Office Paketen enthalten.

Ein weiteres Problem taucht beim Druck auf. Vielfach werden Pfarrbrief und Pfarrnachrichten auf einem Kopierer erstellt und dann mühsam zusammengelegt und gefaltet. Das Heften wird dann aus Zeitgründen meist unterlassen. Wenn eine Publikation jedoch aus mehr als einem Blatt besteht, sollte sie auch geheftet werden, um fliegende Blätter zu verhindern. Auch hierbei kann die Technik helfen. Gute Kopiergeräte können heute kopieren, falten und heften in einem Arbeitsgang. Wenn gewünscht, gibt es auch ein Modul mit dem der Druckauftrag direkt aus dem PC an den Kopierer gegeben wird. Durch solch ein Gerät wird eine Menge Arbeitszeit (meist der Pfarrsekretärin) gespart. Wenn solch ein Kopierer für den Pastoralverbund angeschafft wird oder vielleicht sogar auf Dekanatsebene werden die Kosten natürlich für die einzelne Gemeinde erheblich gesenkt.

Auch die Herstellung von Pfarrnachrichten und Pfarrvbrief durch eine Druckerei kann den Arbeitsalltag einfacher machen und die Kosten senken. Holen Sie Angebote ein und berücksichtigen Sie bei der Vergleichsberechnung auch die Arbeitszeit der Sekretärinnen. Entscheidungshilfe: Pfarrnachrichten selbst drucken oder durch externen Anbieter drucken lassen?

Das Impressum

Das Pressegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen schreibt vor, dass regelmäßig erscheinende Druckwerke ein Impressum haben müssen. Hieraus muss ersichtlich sein, Name und Anschrift Herausgebers und des verantwortlichen Redakteurs. Sind mehrere Redakteure verantwortlich, muss erkenntlich sein, wer für welchen Teil verantwortlich ist. Ein Verantwortlicher ist auch für den Anzeigenteil zu benennen. So könnte ein Impressum aussehen:

Impressum

Gemeinde-life ist der Pfarrbrief der kath. Kirchengemeinde St. Johannes in Musterstadt. Er erscheint viermal im Jahr und wird kostenlos ausgelegt.

Herausgeber: Der Pfarrgemeinderat der Kath. Kirchengemeinde St. Johannes in Musterstadt
Redaktion: Christine Müller (verantwortlich), Karl Meier, Fritz Schulze
Anschrift: Redaktion Gemeinde-life
An der Kirche 1
12345 Musterstadt
Druck: Müller Druck, Musterstadt
Auflage: 950 Exemplare
Redaktionsschluss
der nächsten Ausgabe:
15. April 2004

Hier finden Sie weitere Tipps und Hilfen für die Arbeit

  • www.pfarrbriefservice.de - Tipps rund um den Pfarrbrief, Bilder und Texte zur kostenfreien Verwendung im Pfarrbrief
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Pfarrbrief, Pfarrnachrichten, Impressum
Dieser Eintrag wurde am 04.09.2018 von Nadine Küpke bearbeitet.