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Häufig gefragt

Wer entscheidet über Anstellung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen der Mitarbeiter?

Antwort von: Frank Rosenberger, HA Personal und Verwaltung, 21.01.17

Die Kompetenz, in diesen Angelegenheiten zu entscheiden, obliegt für Mitarbeiter, die bei der Kirchengemeinde angestellt sind, dem Kirchenvorstand als Verwaltungs- und Vertretungsorgan.

Wer ist verantwortlich für das Ausstellen von Arbeitszeugnissen?

Antwort von: Frank Rosenberger, HA Personal und Verwaltung, 20.01.17

Der Dienstvorgesetzte stellt das Zeugnis aus (§ 50 KAVO), der Gemeindeverband kann Hilfestellung geben und das geschriebene Zeugnis auf die Einhaltung der Formalien überprüfen.

Wer unterschreibt das Arbeitszeugnis – der Pfarrer oder der Kirchenvorstand?

Antwort von: Frank Rosenberger, HA Personal und Verwaltung, 21.01.17

Der Dienstvorgesetzte, das ist der Pfarrer oder der mit der Leitung der Gemeinde beauftragte Geistliche. Er unterschreibt das Arbeitszeugnis (§ 50 KAVO).

Darf ein Mitarbeiter der Kirchengemeinde im Kirchenvorstand sein?

Antwort von: Rudolf Weinstock, ZA Rechtsamt (EGV), 09.08.2016

Ja, ein Mitarbeiter der Gemeinde kann grundsätzlich auch in den Kirchenvorstand gewählt werden. Er gilt dann als leitender Angestellter und hat keinen Kündigungsschutz mehr (§ 14 Kündigungsschutzgesetz). In eigenen Angelegenheiten kann ggf. eine Befangenheit im Sinne des § 13 Abs. 3 VVG bestehen mit der Folge, dass das betreffende Mitglied dann nicht anwesend sein und nicht mit abstimmen darf.

Diese Texte sind eine allgemeine Erstinformation ohne den Anspruch auf Vollständigkeit und Gültigkeit für konkrete Einzelfälle. Trotz gründlicher Prüfung und Recherche kann für die Inhalte keine Haftung übernommen werden. Im Zweifel wird eine Rücksprache mit den zuständigen Fachabteilungen des Erzbischöflichen Generalvikariates empfohlen.
Dieser Eintrag wurde am 07.06.2013 von Nadine Küpke bearbeitet.