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Standsicherheitsuntersuchungen von Gebäuden mit weitgespannten Dächern (Sakralgebäude und Pfarrheime/ Gemeindezentren)

In Einzelfällen wurden an Dienstgebäuden im Erzbistum Paderborn schwerwiegende Tragwerksprobleme festgestellt. Als Ursache wurde ein klimaabhängiges Versagen harnstoffharzverklebter Holzkonstruktionen ermittelt.

Ähnliche Risiken könnten bei Gebäude mit folgenden Eigenschaften vorhanden sein

- Baujahr 1945 bis 1980

- ≥ 10 m Dachspannweite

- Geklebte Holzkonstruktion (innerhalb eines Kaltdaches)

Der Bereich Bauen wird über die Gemeindeverbände die betroffenen Eigentümer ansprechen. Lesen Sie dazu gerne auch die
„Allgemeine Informationen zu Standsicherheitsprüfungen an verklebten Holztragwerken“. Falls Sie als Eigentümer
weitergehende Fragen haben, kontaktieren Sie die BaubetreuerInnen Ihres Gemeindeverbandes (OWL, Mitte oder Ruhr) oder die zuständigen Gebietsarchitekten des Bereichs Bauen.

Sonderförderung:
Für die Gebäude, die durch den Bereich Bauen im Erzbischöflichen Generalvikariat als Verdachtsfälle identifiziert wurden,
werden die statischen Untersuchungen zu 90% durch Kirchensteuermittel gefördert. Sollte sich dabei Handlungsbedarf
ergeben, gelten die allgemeinen Fördersätze je nach Förderstufe des Gebäudes. Die zusätzliche Förderung erfolgt unter der
Bedingung, dass Beauftragung und Ergebnisauswertung durch den Eigentümer in enger Abstimmung mit dem Bereich Bauen
im EGV erfolgen und alle relevanten Unterlagen zum Gebäude hierfür zur Verfügung stehen.
Kindertagesstätten sind von der Sonderförderung aktuell ausgeschlossen, werden in den Untersuchungen aber auch
betrachtet.

Die zusätzliche Förderung erfolgt unter der Bedingung, dass Beauftragung und Ergebnisauswertung durch den Eigentümer in enger Abstimmung mit dem Bereich Bauen im EGV erfolgen und alle relevanten Unterlagen zum Gebäude hierfür zur Verfügung stehen.

 

Allgemeine Informationen zu Standsicherheitsprüfungen an verklebten Holztragwerken.pdf

Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Baumaßnahme, Baukosten
Dieser Eintrag wurde am 04.03.2024 von Sandra Scholz bearbeitet.